Über uns

KATRIN HERING

Katrin HeringPapier schlägt Stein
leicht und licht
Schatten und scharf
wie ein Messer.

Das Spannungsfeld dieser Gegensätze hat mich schon immer fasziniert. Darum habe ich 2002 meine hauptberufliche Tätigkeit reduziert, um bei einem Buchbinder in die „Lehre“ zu gehen. Dieser vermittelte mir neben handwerklicher Präzision entsprechend seiner eigenen Ambitionen künstlerische Möglichkeiten der Papierbearbeitung und Papiergestaltung.
In München eröffnete ich 2008 mein erstes eigenes Atelier, um meine eigenen künstlerischen Papierideen umsetzen zu können.
Die entscheidenden Quellen für immer stärkere Improvisation und Loslösung von klassischen buchbinderischen Techniken und Vorgehensweisen waren zum einen meine interaktiven, der Phantasie der Kinder folgenden Papier- und Buchbindeprojekte in Schulen und Kindergärten und zum anderen die Erfahrungen aus meinen alljährlichen Almaufenthalten als Sennerin.
Inspiriert werde ich heute besonders von Form und Farben aus Natur und Ornamentik, von textilen Verarbeitungsformen (z.B. Klöppelei und Spitze) und Werkzeugen aus unterschiedlichen Handwerken. Damit bearbeite ich Papier und erziele optische Effekte, die mit den Augen alleine nicht zu begreifen sind und daher den Impuls anfassen zu wollen provozieren (Bitte nicht berühren! :-)).

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NADJA RUDOLPH-KRÜGER

NadjaÜberUnsAm Anfang war ganz lange nur Stoff….

Dann kam Papier dazu…

Dazwischen habe ich Diplom-Pädagogik studiert

und noch so einiges anderes gemacht.

Aktuell bespiele (= Fremdwahrnehmung) beziehungsweise beackere (= Selbstwahrnehmung) ich das 39grad° in Nürnberg-Schoppershof, meine Werkstatt und Verkaufsort für nachhaltiges Design, um damit sich selbst oder andere Menschen zu beglücken.

Meine Arbeiten aus Stoff oder Papier nenne ich „fabrica poetica“. Indem ich wie bei einer Collage das Ausgangsmaterial aus seinem Zusammenhang reiße und in einen neuen bringe, entstehen Fortsetzungsgeschichten, die sich einem durch genaues Hin“hören“ eröffnen. Manchmal genügt es auch, ein Detail aus seiner Umgebung zu nehmen und es allein zu stellen.

Getreu dem Satz auf einer Postkarte, die ich im Laden habe: „Zuhören ist die wichtigste Technologie“ (nachzulesen auch bei „Momo“, zirka Seite 27).

Aus dieser Herangehensweise entstehen Schals mit Kimonostoffen, Magnete und Karten für Um-die-Ecke-DenkerInnen.

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